Das Innovationsforum HybridAdd bei 3. Industrieforum Smarte Fertigung - Rückblick, Inhalte, Referenten

Das Innovationsforum HybridAdd bei 3. Industrieforum Smarte Fertigung - Rückblick, Inhalte, Referenten

Am 21.01.2021 konnten sich über 100 Teilnehmer über flexible und smarte Fertigungstechnologien online informieren. Den Auftakt hierfür gab der Europachef von CATL, Matthias Zentgraf, in einer Keynote über die geplante Batteriezellfertigung am Erfurter Kreuz. Neben weiteren spannenden Best-Practice-Beispielen wurden am Nachmittag die Workshops der Innovationsforen (z.B. Innovationsforum HybridAdd des TGF Schmalkalden/Dermbach GmbH) zum direkten Austausch unter Unternehmern und Wissenschaftlern genutzt.

Eines der Foren: Der Workshop des Innovationsforums HybridAdd.

Im von Eyleen Sinnhöfer vom Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0 moderierten Teilworkshop des BMBF Innovationsforum HybridAdd des TGF Schmalkalden/Dermbach GmbH stellten sich zuerst besonders innovative KMUs aus der Region Südthüringen vor. Im Anschluss bekamen Vertreter aus der Südthüringer Wirtschaft und der Wissenschaft das Wort:

Dr. David Sommer von der Firma SCS Robotik GmbH Schmalkalden und Jana Pfannstiel von der Wilhelm-Plastic GmbH & Co. KG Floh-Seligenthal präsentierten passfähige einfach zu programmierende Automatisierungslösungen (kollaborierende Leichtbauroboter) und deren mögliche Anwendungen (Bedampfen von Spritzgussteilen mit Aluminium). Neue automatisierte Möglichkeiten der Qualitätssicherung, wie die LED-Bildverarbeitung, wurden von Dr. Ulrich Pahl von evotron GmbH & Co. KG aus Suhl dargestellt.

Dr. Tom Lahmer von der MFPA Weimar präsentierte innovative additive Fertigung unter Mehrmaterialverwendung und Möglichkeiten des maschinellen Lernens im Recycling als Teile einer ganzheitlichen Betrachtung von Produkten und Fertigungsprozessen. Dr. Sven Coutandin vom KIT/WBK Karlsruhe erläuterte, wie Additive Fertigung und Digital Engineering auch die Produktion kleiner Stückzahlen rentabel macht. Um eine effiziente smarte Fertigung bei erhöhtem Automatisierungsgrad zu erreichen, müssen Synergien von Subtraktiver und Additiver Fertigung genutzt werden. Herr Jezuit von der Firma E.ON zeigte, wie eine Erhöhung der Ressourcen- und Energieeffizienz durch die Kombination smarter Fertigungsmethoden und künstlicher Intelligenz und der darauf basierten zeitlich angepassten Nutzung erneuerbarer Energien erreicht werden kann. Hier ist ein hoher Automatisierungsgrad im Herstellungsprozess Voraussetzung für die Umsetzung eines optimalen so genannten Demand-Side-Managements.

Das Innovationsforum HybridAdd sucht derzeit noch nach Unternehmen und Kooperationspartnern, die gemeinsame Projekte aus den Bereichen hybrider Leichtbau oder additive Fertigung voranbringen wollen. Interessierte können sich hierfür einfach an Dr. Konrad Siegfried unter siegfried(at)tgf-schmalkalden.de wenden.

Übrigens: Der nächste Projektworkshop findet bereits am 25. Februar statt. Werden Sie also jetzt Partner des Netzwerks und nehmen Sie daran teil.

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