Zentrum für Nachhaltigkeit

Technologieförderung

„Leistungszentren arbeiten interdisziplinär und bieten Transferleistungen für KMU.“


Schwerpunkte:

•    Erneuerbare Energie
•    Speichertechnik
•    Wasseraufbereitung


Angebote:

•    Unterstützung in der Planung und Umsetzung von Anwendungen bei der Erschließung erneuerbarer Energiequellen
•    Autarke Energiesysteme mit modernster Speichertechnik
•    Energiemanagement im vernetzten Systemen
•    Autarke Wasseraufbereitungsanlagen
•    Fernwartung
•    Projektmanagement
•    Energie- und Ressourceneinsparung

Photo by karolina gac on Unsplash



Das Nachhaltigkeitszentrum des TGF engagiert sich für den Klimaschutz, und befindet sich in der Gewinnungsphase für ein Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung der Stadt Schmalkalden – NESMA.
Die Aktivitäten werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), Projektträger Jülich (PtJ) gefördert.

Laufzeit:                            01.10.2019 – 30.09.2020
Beteiligte Partner:     TGF Schmalkalden
Förderkennzeichen:  03K11995

Ziel und Inhalt des Vorhabens:
Thema des Netzwerks ist die Nutzung von Rohstoffen und Abfällen aus Forst- und Landwirtschaft zur Bioenergiegewinnung. Dadurch werden Erträge generiert, da Abfälle nicht mehr Kosten verursachen, sondern zur kostengünstigen und klimafreundlichen Energie- und Wärmeversorgung genutzt werden. Dadurch werden erhebliche Mengen an CO2 kompensiert, die durch fossile Energieträger oder durch Kompostierung freigesetzt werden.

Ziel des Netzwerks ist es, in Zusammenarbeit von Kommune, Stadtwerken und Landwirtschaft eine nachhaltigere Entwicklung in Hinsicht auf die Nutzung vorhandener bisher nur unvollständig genutzter Ressourcen (Grünschnitt, organische Abfälle) für die Energieversorgung in der Region voranzutreiben. Effizient und umweltfreundlich wirtschaftende Betriebe in Landwirtschaft und Kommune werden durch Wissenschaftler und Kommunale Entscheidungsträger unterstützt, um klimafreundliche Maßnahmen zu entwickeln und zu fördern. Damit wird die Innovationskraft der Netzwerkteilnehmer und mit ihnen verbundener Betriebe und Institutionen vor dem Hintergrund des Megatrends Klimaschutz gestärkt. Davon soll langfristig die ganze Region profitieren, um ungenutzte Potenziale zur Energiegewinnung und Ersparnis zu nutzen und das Klima und die Umwelt nachhaltig zu schützen. Die Kommunen investieren in die Installation von Systemen und Einrichtungen zur Sammlung und Verarbeitung von biologischen Ressourcen, wie Gras, Grünschnitt, Organische Küchenabfälle, die gezielt zur Generierung von Strom und Wärme und insbesondere für die Vergärung von Bioabfällen zur Biogasgewinnung genutzt werden sollen.

„Nationale Klimaschutzinitiative - Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung des Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“